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Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (IdGL)
Mohlstr. 18
72074 Tübingen
Margret Findeisen studierte Allgemeine Rhetorik und Empirische Kulturwissenschaft (Bachelor) an der Universität Tübingen. Ihr anschließendes Master-Studium im Fach Allgemeine Rhetorik schloss sie 2017 ab. Danach arbeitete sie einige Jahre als Pressesprecherin und Referentin in Kultur und Politik. Von 2021-2025 war sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft in Tübingen und promovierte an der dortigen Arbeitsstelle „Sprache in Südwestdeutschland“ zur Erinnerung an Flucht und Vertreibung in der Gegenwart. Ihre Dissertation mit dem Titel Vertriebene Erinnerungen? Zur Rezeption historischer Tonbandaufnahmen mit „Heimatvertriebenen“ in der Nachfahrengeneration reichte sie im Sommer 2025 an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität Tübingen ein. Seit September 2025 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde.
Forschungsschwerpunkte
- Erinnerungskultur, speziell zu Flucht und Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa
- (Im-)Materielle Kultur und Auditivität
- Narrativität und Emotion
- Archivtheorie
„… nicht unbedingt ein Thema, über das man im Familienkreis spricht“. Erinnern und Erzählen von Flucht und Vertreibung in und mit historischen Tonaufnahmen des Arno-Ruoff-Archivs. Ein Werkstattbericht. In: Klausmann, Hubert (Hrsg.): Sprachlicher und gesellschaftlicher Wandel in Baden-Württemberg. Projekte der Tübinger Arbeitsstelle „Sprache in Südwestdeutschland“ (2020–2023). Tübingen 2023, S. 269–303.
„Baden-Württemberg erzählt - Kulturwissenschaft und Sprachwissenschaft im Dialog“, Folge 2
