Sehr geehrte Damen und Herren,
die kommunalen Partnerschaften zwischen Baden-Württemberg und Ungarn sind ein lebendiges Fundament der europäischen Verständigung. Viele dieser tiefen Verbindungen entstanden aus den schmerzhaften Erfahrungen der Heimatvertriebenen vor acht Jahrzehnten aber auch in den vergangenen Jahrzehnten mussten zahlreiche Menschen ihr Heimatland verlassen und wurden dann in Baden-Württemberg Initiatoren von zahlreichen Partnerschaften zwischen Gemeinden und Städten. Im Rahmen des Gedenkjahres 80 Jahre Vertreibung ist es uns ein wichtiges Anliegen, die Erinnerung an diese Ereignisse zu wahren, gleichzeitig aber auch den Blick auf die daraus erwachsene, kraftvolle Brücke der Versöhnung zu richten.
Das Liszt Institut Ungarisches Kulturzentrum in Stuttgart und das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen freuen sich, Sie zusammen mit ihren Kooperationspartnern, dem Generalkonsulat von Ungarn und dem Staatsministerium von Baden-Württemberg, zu ihrer Veranstaltung einladen zu dürfen.
Die Veranstaltung findet am 11. September um 17.00 Uhr im Liszt Institut Ungarisches Kulturzentrum (Christophstr. 7. 70178 Stuttgart) statt und beginnt mit Grußworten von Herrn Staatssekretär Florian Haßler, Herrn Generalkonsul Dr. András Izsák und Herrn Professor Reinhard Johler. Im Rahmen des Abends wird auch der neue Sammelband mit dem Titel „Mit der Vergangenheit in die Zukunft.“ durch die Herausgeberin, apl. Prof. Dr. Márta Fata vorgestellt. Nach der Buchvorstellung möchten wir auf dem Podium in der Form einer Diskussion und eines Erfahrungsaustausches die Brücke zur kommunalen Praxis schlagen.
Im Anschluss an den offiziellen Teil laden wir Sie herzlich zu einem Empfang ein, der Raum für persönliche Gespräche und den Erfahrungsaustausch bietet.
Wir würden uns sehr freuen, Sie zu diesem besonderen Anlass bei uns begrüßen zu dürfen. Bitte lassen Sie uns bis zum 4. September 2026 unter uki-s(at)uki-s(dot)de wissen, ob wir mit Ihrer Teilnahme rechnen dürfen.
Dr. Dezső B. Szabó (Institutsleiter Liszt Institut)
Prof. Dr. Reinhard Johler (Institutsleiter IdGL)