Vortragsreihe „Das Ende des Ersten Weltkriegs und seine Folgen. Die Neuordnung im Donauraum nach 1918“

Veröffentlicht am 15.10.2019

Unter dem Titel „Frieden ohne Befriedung“ fand am 10. Oktober die dritte Veranstaltung der Vortragsreihe in Kooperation mit dem Donauschwäbischen Zentralmuseum in Ulm statt. Prof. Dr. Roman Holec von der Slowakischen Akademie der Wissenschaften in Bratislava und Dr. Dávid Ligeti vom Institut Veritas für Geschichtsforschung in Budapest sprachen über Ursachen und Folgen des mit Ungarn am 4. Juni 1920 in Trianon abgeschlossenen Friedensvertrags. In den beiden Vorträgen und in der anschließenden Diskussion wurde nicht nur die unterschiedliche Bewertung der Auflösung des historischen Ungarn durch die Akteure beleuchtet, sondern auch die bis verhängnisvollen Auswirkungen des Trianon-Traumas in Ungarn thematisiert.  
Durch den Abend führte Prof. Dr. Márta Fata.