Forschungsprojekt "Die Donau lesen"

Veröffentlicht am 10.10.2019

Das in Österreich und Deutschland angesiedelte Forschungsprojekt „Die Donau lesen. (Trans-)Nationale Narrative im 20. und 21. Jahrhundert“ wird grenzübergreifend von dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über einen Zeitraum von drei Jahren mit über einer halben Million Euro gefördert.
Das Projekt ist am Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien) angesiedelt, wo PD Dr. Christoph Leitgeb federführend ist, und am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (Tübingen), wo Prof. Reinhard Johler und Dr. Olivia Spiridon das Projekt vertreten. Darüber hinaus konnte man Kooperationspartner an renommierten Forschungsstellen in Bratislava, Budapest, Novi Sad, Sofia und Bukarest gewinnen.
Ziel ist, die Donau als hoch aufgeladenen Imaginationsraum mit Blick auf ihre Funktion bei der Herausbildung identitätsstiftender Narrative im Zusammenspiel verschiedener Medien – Literatur, Fotografie und Film – zu untersuchen. Das Projekt versteht sich als Beitrag zum Verständnis eines hochkomplexen, von kultureller Vielfalt geprägten Teils Europas, den die Donau von Baden-Württemberg und bis zum Schwarzen Meer umklammert.
Über den Start 2020 und den weiteren Verlauf informieren wir bald über die Webseite des Projekts.