Zeitgeschichte

Europa insgesamt und insbesondere Südosteuropa und seine wechselseitigen Beziehungen zu Deutschland und Südwestdeutschland in der Neuzeit und Zeitgeschichte im Blick, sind für den Forschungsbereich drei Leitbegriffe bestimmend: migrations, minorities und memories.

Diesen Begriffen entsprechen die forschungsleitenden Fragen der unterschiedlichen Ansätze und Methoden verpflichteten Projekte, die Grundlagenarbeit (Quelleneditionen) und Einzelstudien umfassen. Dabei werden das vielfältige Wanderungsgeschehen, insbesondere Zwangsmigrationen und hier Flucht und Vertreibung am Ende des Zweiten Weltkriegs sowie ihre Folgen untersucht; es wird das wechselvolle Verhältnis von Nationalstaaten und Minderheiten beleuchtet; und es wird den Formen und Ausprägungen der Erinnerungskultur an Migration und Minderheiten nachgegangen, sei es im kulturellen Gedächtnis der europäischen Staaten, in geschichtspolitischen Debatten oder in der Auseinandersetzung der Geschichtswissenschaften mit ihrer jeweiligen Fachgeschichte.

Laufende Forschungsprojekte

„die helfte hier und die helfte zuhause.“ Eine Quellenedition zur Zwangsmigration der Ungarndeutschen 1944-1956.

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Geschichte der wissenschaftlichen Erforschung von "Flucht und Vertreibung" in der Bundesrepublik

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Geschichte der deutschen Südosteuropaforschung

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Lager als Lebensform in Deutschland nach 1945

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Abgeschlossene Forschunsgprojekte

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Leiter des Forschungsbereichs

Dr. Mathias Beer