Summer Academy - Rückblick

Veröffentlicht am 25.11.2016

Summer Academy ‘Empire’ and Diversity: The Habsburg Monarchy in the Long 19th Century (8.-18.09.2016, Tübingen)

Im Rahmen einer Kooperation zwischen der Eötvös Loránd Universität Budapest, Ungarn, der Babeş-Bolyai Universität Cluj-Napoca (Klausenburg), Rumänien und der Eberhard-Karls Universität Tübingen haben das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (Dr. Mathias Beer), das Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft (Prof. Reinhard Johler) und die Stiftungsjuniorprofessur für Geschichte Südosteuropas (Prof. Carl Bethke) vom 8. bis zum 18. September 2016 in Tübingen die Summer Academy „‘Empire‘ und Diversität. Die Habsburger Monarchie im „langen” 19. Jahrhundert. Praktiken – Modelle – Vergleiche“ organisiert.

Mit der Tübinger Summer Academy begann ein Zyklus, der 2017 in Budapest und 2018 in Cluj-Napoca weitergeführt wird. An der Summer Academy nahmen Studie-rende, Doktoranden und Postdocs aus verschiedenen Ländern Europas, wie etwa Rumänien, der Ukraine, Ungarn, Serbien und Slowenien, teil. Struktur erhielt das Projekt durch Keynotes ausgewiesener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Universitäten Europas, Präsentationen der Forschungsprojekte der Teilnehmer sowie gemeinsame Quellenanalysen. Der gute Verlauf, die motivierte und intensive Zusammenarbeit, wie auch die positive Resonanz der Summer Academy bilden einen erfreulichen Auftakt des mehrjährigen Projektes. Den Höhepunkt und zugleich den Abschluss bildete der Vortrag von Prof. Pieter M. Judson (Florenz, Italien), der den Titel „Performing Identity: Nationalism in Politics and Culture“ trug.

Im nächsten Jahr wird die Summer Academy unter dem Thema der Zwischenkriegszeit in Budapest stattfinden, wobei die Nationalstaaten Südosteuropas im Zeitalter der Weltkriege im Fokus stehen werden.