Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Veröffentlicht am 20.10.2016

Die 2008 gegründete Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung entwickelt in Berlin ein Dokumentationszentrum zum Thema Flucht und Vertreibung weltweit. Im Mittelpunkt steht dabei die Flucht, Umsiedlung und Vertreibung von rund 12,5 Millionen Bürgern des Deutschen Reiches und Angehöriger deutscher Minderheiten in den Ländern Ostmitteleuropas während und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein Wissenschaftlicher Beraterkreis begleitet die Arbeit der Stiftung in fachlichen Fragen, die eine Dauerausstellung zum Thema in Berlin erarbeitet.

Unter Vorsitz der Kulturstaatministerin Monika Grütters hat der Stiftungsrat der Stiftung am 17. Oktober 2016 einen neuen Wissenschaftlichen Beirat berufen, dem zwölf Experten aus Deutschland, Großbritannien, Österreich, der Schweiz, Tschechien und den USA angehören. Die Berufung von Dr. Mathias Beer in das Gremium ist Ausdruck seiner durch zahlreiche Publikationen sowie Ausstellungen untermauerte Expertise im Bereich der Migrationsforschung und insbesondere der Zwangsmigrationen, die einen Schwerpunkt der Forschung am IdGL bilden.