100 Jahre Rumänienfeldzug. Der vergessene Krieg

Veröffentlicht am 26.10.2016

"Wer vom Ersten Weltkrieg redet, denkt meist an die Westfront, an die Schlachten von Verdun, an der Somme oder Ypern. So bewegt sich auch der Tourismus überwiegend zu den Schauplätzen in Frankreich. Dass an der Ostfront ebenso Millionen von Menschen umgekommen sind, gerät dabei meist in den Hintergrund. 1916 fand zum Beispiel der sogenannte Rumänien-Feldzug um Regionen wie Siebenbürgen, den Banat und die Bukowina statt. Beide Kriegsparteien - die Mittelmächte wie die Entente - fuhren dabei mit großen militärischem Einsatz auf, um dort in einem offensiven Bewegungskrieg eine vorzeitige Entscheidung für ganz Europa zu erzwingen.

Doch am Ende, als 1918 die Pariser Friedensverträge geschlossen wurden, waren die Gewinner der Rumänienschlacht, das kaiserliche Deutschland wie die Donaumonarchie, die Verlierer, während den unterlegenen Rumänen der größte Landgewinn zugesprochen wurde."

Hier ist die Sendung von Dr. Norbert Seitz zu hören.